PostHeaderIcon weitere Herausforderungen

Eine Herausforderung der besonderen und anderen Art ist sicher der Extremurlaub. Wobei für mich Extrem schon da beginnt, wo ich an meine Grenzen stoße und diese dann überschreiten soll, möchte oder werde. Aber vielleicht ist das ja ohnehin die Definition: Extrem heißt Grenzen überschreiten? Ob ich mir das allerdings im Urlaub antun möchte, glaube ich nicht. Und doch ist der Markt des Extremurlaubs ein Wachstumsmarkt. Ob es darum geht, in den Alpen oder irgendeinem anderen Gebirge ohne Sicherung dem Freistilklettern zu frönen und abseits der Pisten mit dem Snowboard ein Lawinenunglück heraufzubeschwören, im Ozean Haie zu besuchen oder in Krisen- und Kriegsgebieten umherzureisen und sein Leben zu riskieren. Das alles ist für mich eine Vorstellung, die gefühlsmäßig ein riesiges Defizit in die Kasse bringen würde. Dennoch: es gibt Menschen, die eben diese Herausforderung suchen, den Kick brauchen um vom Alltag abzuschalten, und am Ende unbeschadet nach Hause kommen. Das finde ich schon bemerkenswert. Wenn ich daran denke, dass ein solcher Urlaub ebenso teuer ist wie eine Luxuskreuzfahrt und ich mein Geld für beides nicht ausgeben würde, bin ich doch überrascht dass dieser Markt des Extremurlaubs so boomt. Und vor allem, dass die Veranstalter so richtig machen. Sicher sind für Extremurlaube viele Planungen, Vorbereitungen und auch kostenintensive Arbeiten nötig. Und auch Anreise, Unterkunft und alles weitere vor Ort müssen bezahlt werden. Vor allem sind nicht alle Reiseziele für Extremurlaub “um die Ecke”. Weite Reisen zu entlegensten Gegenden auf der Erde die dann womöglich noch schwer erreichbar und unzugänglich sind, haben auch ihren Preis. Schließlich ist schon für die Anreise der hohe Energiepreis für beispielsweise Flugbenzin zu berücksichtigen. Doch alles in allem verdient der Veranstalter sicher eine Menge mit dem Angebot des Extremurlaubs. Allerdings: auch viele Beteiligte, wie zum Beispiel Bergführer, Hoteliers, Ausflugsveranstalter und Anbieter anderer Aktivitäten machen sicher gut . Denn je ausgefallener das Ziel, umso teurer wird die ganze Reise. Auch die ausgefallenen Angebote schlagen zu buche. Da macht es nicht nur für den Veranstalter und das Reisebüro Sinn, sich mit modernster Kassentechnik auszustatten. Denn mit den netzwerkgestützten Kassen und Kassensystemen ist es ein leichtes, im Internet für das geplante Angebot zu Recherchieren und mit beteiligten Veranstaltern per E-Mail zu kommunizieren. Und auch in diesem Bereich, wie mit Kassensystemen aus Gastronomie und Handel auch, ist eine weitere Vernetzung in Richtung Planungs- und Rechnungserstellung über eine Datenbank möglich. In einzelnen Fällen könnte es sogar die Möglichkeit geben, dass der Kunde über das Internet Einsicht in die datenbankgestützte Reiseplanung bekommt. Und er könnte sich dann vielleicht sogar in einer Datenbank des Kassensystems als Interessent oder direkt als Urlauber einbuchen, ohne Zugriff auf andere Teile des Kassenbereichs zu haben.

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