PostHeaderIcon Übergewicht und Einkaufsverhalten

Schlanke Frauen sind weniger impulsiv als jene mit Übergewicht. Das macht sich auch im Einkaufsverhalten bemerkbar. Unabhängig von der Höhe des Übergewichts wollen die üppigen Damen den Reizen weniger lang widerstehen und nicht auf den Genuss warten. Der Handel, speziell der Lebensmittel(-fach-)handel, ist sich dessen auch bewusst. Und eben jene Impulseinkäufe werden besonders stark beworben. Egal, ob es um Süßwaren oder Deftiges geht. Impulsware hat einen sehr hohen Umsatzanteil, der sich natürlich auch in der abendlichen Abrechnung der Kassen bemerkbar macht. Da ist es natürlich sinnvoll, speziell bei großen Einzelhandelsketten, ein anzuschaffen, das mit der installierten Software Statistiken über sämtliche angebotene Produkte führt. Damit kann das Einkaufsverhalten nachgehalten werden, das Sortiment kann entsprechend angeordnet werden, und der Verkauf steigt nochmals. Ob nun schlanke und übergewichtige Menschen ihre Entscheidung nach verschiedenen Kriterien treffen, wurde von Psychologen einer US-Universität untersucht. Man ging davon aus, dass das Belohnungszentrum im Gehirn je nach Körpergewicht mehr oder weniger schnell auf eine Belohnung anspricht. Übergewichtige Teilnehmerinnen entschieden sich sehr viel häufiger für eine hypothetisch in Aussicht gestellte Belohnung die zwar geringer an Wert war aber statt dessen erheblich früher zur Verfügung stand. Normalgewichtige hingegen zeigten sich geduldiger, und hätten länger auf eine dafür höher ausfallende Belohnung gewartet. Diese Studie wurde wahrscheinlich nicht vom Handel in Auftrag gegeben, doch die Ergebnisse sind auch hier nützlich. Denn vorhersehbares Kaufverhalten lässt Investitionen, zum Beispiel in , moderne und komplexe Kassensysteme, besser vorausplanen. Es werden Produkte sowohl sofort und teurer verkauft, aber eben auch ein späterer Rabatt in Aussicht gestellt. Das impulsivere Kaufverhalten der übergewichtigen Frauen lässt da natürlich mit eine gewisse Zuverlässigkeit der Umsätze rechnen. Diese Informationen werden in vielen Fällen über die als Information für statistische Zwecke herangezogen. Nicht, dass das Produktangebot ausschließlich auf übergewichtige Kunden abgestimmt wird. Aber durch die ermittelten Verkaufszahlen werden die beliebteren Produkte in größerer Menge angeboten. Die Kassensysteme sind möglicherweise sogar schon soweit vernetzt, dass der Abverkauf mit den Lagerbeständen abgeglichen werden kann und durch mobile Zusatzgeräte, die ebenfalls mit den verbunden sind, bestätigt werden und als Bestellung online an den Zulieferer oder das Zentrallager des Unternehmens weitergeleitet wird. Kleine und mittlere Händler haben in aller Regel keine so ausführlich vernetzten , sondern Registrierkassen, die lediglich den Verkauf von einzelnen Produktgruppen dokumentieren. Hier ist es nötig, anhand der Kassenrolle der täglichen Abrechnung den Abverkauf zu ermitteln. Diese Auswertung muss dann mit den aktuellen Lagerbeständen verglichen und die Bestellung entsprechend manuell erstellt werden. Für eben jene kleinen und mittelständischen Händler ist es auch nicht sinnvoll, sich mit großen Kassensystemen auszustatten, da die Kapazitäten in aller Regel nicht ausreichen. Elektronische , die in der Lage sind einzelne Produkte namentlich in der Abrechnung auf der Kassenrolle zwecks späterer manueller Auswertung zu dokumentieren, reichen hier normalerweise auch aus. Möglicherweise gibt es sogar kleinste Geschäfte, zum Beispiel der “Tante Emma Laden um die Ecke”, wo noch eine antike alte mit Kurbel der Umsatzdokumentation dient. Gerade hier wäre auch ein großes völlig fehl am Platz. Höchstens eine modernere elektronische mit Einzelpositionsauflistung wäre hier als Anschaffung sinnvoll.

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