Job sichern durch Investition
Investitionen schaffen und sichern Arbeitsplätze. Da fände ich es nicht schlecht, wenn zum Beispiel der Einzelhandel nicht nur dahin investiert, dass er neue Mitarbeiter einstellt. Auch deren Aus- und Weiterbildung ist wichtig. Hier würden auf dem Bildungssektor sicher Arbeitsplätze erhalten bleiben, wenn genügend Betriebe ihre Mitarbeiter zu Fortbildungen anmeldeten. Doch auch Sicherung von Arbeitsplätzen wäre gegeben, wenn so mancher Einzelhändler zum Beispiel seinen Laden renoviert und/oder neu einrichtet. Denn von diesen Investitionen sind Arbeitsplätze in Handwerk und Möbelbranche abhängig. Doch auch Arbeitsplätze in der Elektronikbranche sind vom Handel abhängig. Nicht nur, dass Elektroartikel wie TV-Geräte, Hifi-Anlagen und so weiter auf dem Markt ihre Abnehmer suchen. Es beginnt schon damit, dass der Einzelhandel mit Registrierkassen, Kassensystemen und anderen Kassenlösungen ausgestattet sein muss. Denn wie jeder andere Betrieb auch, muss jeder Einzelhändler den Finanzbehörden gegenüber seine Bücher offen legen. Schon die Umsatzsteuervoranmeldung in jedem Monat ist in jedem Unternehmen ein umfangreicher Arbeitsvorgang. Da ist es äußerst sinnvoll für jeden Einzelhändler, mit allerwenigstens einer Registrierkasse ausgestattet zu sein, die die täglichen Umsätze erfasst, speichert und auch die jeweils gültige Mehrwertsteuer in Betrag und Prozentsatz ausweisen kann. Je größer das Einzelhandelsgeschäft, umso ausgefeilter sollte das installierte Kassensystem sein. Zum Beispiel bei Filialunternehmen kann des die Netzwerkkassen- Lösung geben, womit nicht nur jede Filiale eigene Tagesumsätze abrechnet. Von der Geschäftsleitung aus sollte über eine Datenleitung auf die Kassen zugegriffen werden können um der Buchhaltung die Zahlen zeitnah zur Verfügung stellen zu können. Auch sind Kassensysteme sinnvoll, wenn sie nicht nur Zugriff durch die betriebliche Buchhaltung erlauben, sondern auch eine Verbindung zum Lagerwesen anbieten oder einen Zweig in eine betriebseigene Produktion ermöglichen. Alles in allem hängt in der Tat so ziemlich jeder von jedem ab. Kassenhersteller bieten Lösungen für Handel, Gastronomie und Hotels. Wenn diese andererseits aber nicht oder bei einem Mitbewerber investieren, sind hier Arbeitsplätze in Gefahr. Und zwar von der Entwicklung über die Produktion bis zum Vertrieb. Doch nicht nur Handel und Kassenhersteller bilden eine Symbiose. Letztere sind von viel mehr abhängig. Denn in so vielen Bereichen ist es sinnvoll, Kassensysteme, Netzwerkkassen oder auch Computerkassen einzusetzen. In Hotel und Gaststätte ist für jeden die Notwendigkeit eines Kassensystems erkennbar. Doch auch andere Betriebe können vom Einsatz eines computergestützten Kassenprogramms profitieren. Denn jeder der Waren und/oder Dienstleistungen verkauft, muss die Umsätze belegen. So ist zum Beispiel der Automobilzulieferer auch Anbieter von Waren. Zum Beispiel Lacke für die Karosserie, Kleinteile wie Glühbirnen und LED’s für die KfZ-Beleuchtung und so weiter. Da ist es nötig, Produktion und Verkauf gegenüber zu stellen. Doch nicht nur bargeldlose Geschäfte sind nachzuweisen. In eigentlich jedem Betrieb gibt es auch eine Barkasse. Beispielsweise für Kleinstbesorgungen wie Porto, Tanken einzelner Betriebsfahrzeuge und so weiter. Da ist es sehr sinnvoll, die betriebliche Computersoftware in der Buchhaltung mit dem Zusatz der Kassenabrechnung auszustatten.